9. November 2020 – Kartoffelpuffer

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Der Mann stand vor mir auf und ließ Manfred ins Schlafzimmer, der sich umgehend auf meinen Bauch setzt, piepste und trampelte. Ich stand auch auf, füllte die Futternäpfe und ging – dann angezogen – raus, die Erdbeeren besprühen und nach den anderen Pflanzen sehen. Hinterm Haus stehen nämlich alle, die es entweder besonders schattig brauchen (Suplir, Philodendron) oder die spezielle Aufmerksamkeit brauchen. Dort steht auch unser Wäscheständer und zu meiner Freude hatte der Mann abends noch meine neuen Klamotten gewaschen.

Ich füllte meine Limonade in Flaschen und machte Haferbrei, der Mann briet Eier. Frühstück.

Kaffeetrinkend bloggen, dann Lohnarbeit. Zwischendurch zog ich an den Esstisch um, dort arbeitet es sich einfach besser und es schläft immer mindestens eine Katze neben mir. Außerdem habe ich mehr Platz für Snacks, diesmal eine Schüssel Chè und viel Wasser, weil es so heiß war.

Gegen fünf kam ich nicht mehr weiter und beschloss kurzerhand den Feierabend. Erst goß ich die Blumen und machte den Abwasch, dann begann ich mit der Herstellung von Kartoffel-Kürbis-Puffern. Ich habe schon echt lange nicht mehr was Größeres gekocht, dass macht meistens der Mann oder er kocht und ich schnippele. Er ist in dem Bereich auch etwas … eigen, darum koche ich am liebsten, wenn er nicht guckt. Überhaupt bin ich in der Küche gern allein, das hab ich vielleicht von meiner Oma. Jedenfalls wurden die Puffer richtig gut, das fand auch der Mann.

Yoga ließ ich nochmal ausfallen, nach dem Kochen war ich zu müde. Übliches Abendprogramm, Manfred müde gespielt, dann zusammen schlafen gegangen.

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