Tagebuch 3. November 2019

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Der Morgen begann früh, weil Manfred die immer rolliger werdende Nina anmiaute. Und zwar laut. Ich servierte einen Snack, um für Ruhe zu sorgen, konnte dann aber nicht wieder einschlafen. Also stand ich auf, erledigte den am Vorabend liegengebliebenen Abwasch und bloggte. Dann war irgendwann auch der Mann wach und es gab Frühstück.
Später fuhren wir zum Geldautomaten und anschließend zum Supermarkt, die Haferflockenbestände auffüllen. An einem Sonntag, der gleichzeitig am Monatsanfang liegt, war das keine gute Idee. Es sei denn, eins hat Spaß daran, eine halbe Stunde an der Kasse anzustehen. Auf dem Rückweg hielten wir noch am Tierladen und kauften Katzenfutter sowie Manfreds geliebtes Dosenfutter. Mit Essen kamen wir daheim an, denn es war bereits Abendbrotszeit. Mein mit Magelangan und Risoles gefüllter Bauch benötigte dann einige Zeit Ruhe, die ich zur Reparatur des Saums eines meiner T-Shirts nutzte. Erst dann fühlte ich mich fähig dazu, die Yogamatte zu entrollen. Dafür gelangen mir eine Balancehaltung und der Humble Warrior – zumindest einseitig – recht gut. Frisch geduscht fanden wir uns zum Abendausklang auf dem Sofa ein, mit Snacks und einer verschmusten Katze ausgestattet, um den Film Paradise Hills zu schauen. Der war leider mehr als schlecht. Die Geschichte war seicht, es gab keine Atmosphäre und nicht mal was zu lachen. Einziger Pluspunkt: die Kostüme waren hübsch anzusehen. Manchmal.

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