25. November 2019 – Bewegung am Arbeitsplatz

  • von

Um sechs aufgewacht und aufgestanden! Das war super, ich war sehr stolz auf mich. Zähne geputzt, kurz in Katzengesellschaft meditiert, Rechner angemacht, gebloggt. Dann bis zum Erwachen des Mannes am aktuellen Text gebastelt.

Erstes Frühstück mit in der neuen Pfanne gebratenen Eiern. War super, weil der Mann zur Feier des besonderen Ereignisses noch Gouda aus unserem Geheimvorrat drauflegte. Dafür neigt sich der Kaffee aus Banyuwangi dem Ende entgegen. Wenn der alle ist, kann ich wohl nicht einfach so zum bisherigen* Billigkaffee zurückgehen.

Mit der Kaffeetasse zurück an den Rechner. Es ist so ein gutes Gefühl, wenn ich schon vor dem Frühstück was geschafft habe und erleichtert das Anfangen ungemein. Weil mir meine Hüfte wieder weh tut und ich leider schon einige Zeit nicht mehr auf der Yogamatte gesichtet wurde, probierte ich etwas aus. Ich arbeite ja mit der Pomodoro-Technik: Auf fünfunfzwanzig Minuten arbeiten folgen fünf Minuten Pause. Bisher habe ich in den Pausen nur sinnlos im Internet herumgeklickt oder bin höchstens mal aufgestanden, um ein Glas Wasser zu trinken. Diesmal stand ich auf und hampelte ein bisschen im Zimmer herum. Auf der Stelle laufen, Ausfallschritt, sowas.

Leider wurde es gegen Mittag sehr laut, weil auf dem Nachbargrundstück ein Baum gefällt wurde. Es heulte die Motorsäge, dann wurden scheinbar Stücke vom Stamm mit lautem Gepolter, das das Haus beben ließ, zum abtransportierenden Auto gewälzt. Mich macht jeder Baum weniger traurig. Als wir hier eingezogen sind, war der ganz Hügel hinter unserem Haus bewachsen. Jetzt wird dort gebaut, alle Bäume und mein geliebter Bambus sind weg. Ein weiterer Grund, so viele Obstbäumchen wie möglich zu ziehen.

Gegen fünf aßen wir Lunch, es gab eine kleine Zusammenstellung vom Angkringan: Reis, Gemüse, Bakwan, Tempe. Danach ging ich Blumen gießen. In meiner Palette sind weiterhin keine neuen Keimlinge dazugekommen. Meine Srikaya hat eine neue Frucht in Arbeit und ob die Wüstenrose auch eine macht, ist noch immer ungewiss.

Bis acht saß ich noch mal am Rechner, dann ging ich die Rambutans pellen, die schon den ganzen Tag in der Küche herumlagen. Nina bestand darauf, neben mir auf dem Küchentisch zu sitzen und mich schnurrend zu beobachten. Nun gut. Rambutans sind übrigens sehr leckere Dinger, schmecken ein bisschen wie Litschi.

Dann kam der Mann von einer Ausfahrt nach Hause und brachte Terang Bulan mit. Das verspeisten wir zu einer Folge Pretty Little Liars und waren uns hinterher einig: viel zu süß! So schnell kaufen wir das nicht noch mal.

* An dieser Stelle stand erst „08/15“. Dann habe ich gegoogelt, ob das mit oder ohne Querstrich geschrieben wird, und gelesen, dass die Redewendung aus den Weltkriegen und von der Typnummer eines Maschinengewehrs stammt. Werde sie ab sofort nicht mehr nutzen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert