11. November 2020 – Erdnussbutter und Blogilates

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Der Mann hatte heute einen frühen Arzttermin und verließ schon halb acht das Haus. Ich schlief noch etwas länger, bis Nina mich wachschubste, weil sie Hunger hatte. Ich auch, Nina, ich auch. Meine Morgenroutine besteht momentan aus Zähneputzen, Anziehen, Erdbeeren und Monstera besprühen (der bleiche Spross ergrünt langsam!), Katzenklos saubermachen, auf dem Rückweg vom Müll die Terrassenpflanzen checken, Frühstück machen. Heute mal mit Instant-Haferflocken, die brauchen nicht gekocht zu werden, sind aber für meinen Geschmack etwas zu pappig.

Während ich noch aß und dabei ein Video des Geisterstadtbesitzer guckte, kam der Mann nach Hause. Und dann war für mich Computerzeit dran. Momentan schreibe ich kaum, sondern mache Texte anderer Leute zur Veröffentlichung auf einer Webseite fertig. Keine besonders interessante Aufgabe.

Später kochte der Mann und frittierte außerdem einen Beutel Erdnüsse, die er nach dem Rösten zu Erdnussbutter pürierte. Die ist so gut, dass wir sie wahrscheinlich direkt aus dem Glas weglöffeln werden. Abendbrot war roter Reis, Gemüse mit Glasnudeln und ein Ei für mich, der Mann hatte noch gegrilltes Huhn da.

Nach dem Essen setzte ich mich nochmal für eine Stunde an den Rechner, dann hatte ich genug und rollte die Yogamatte aus. Manfred nahm auf dem Tisch neben mir Platz und sah mir schläfrig zu. Weil die heutige Übung mich zu wenig forderte, suchte ich bei Youtube nach einem weiteren Workout, erinnerte mich an den Channel Blogilates und turnte ein zehnminütiges Cardioworkout nach. Schon nach der Hälfte hatte ich Beine wie Gummi und brauchte hinterer erstmal einen Keks. Da bahnt sich ein ordentlicher Muskelkater an.

Abwaschen, Hörbuch hören, ein bisschen mit Manfred angeln und dabei lesen (Der Junge muss an die frische Luft von Hape Kerkeling – Wer hat das nur lektoriert, schon die ersten Seiten sind voll von White Saviorism und rassistischen Begriffen, so alt ist das doch noch nicht?), dann duschen und Schlafenszeit. Manfred kam mit ins Schlafzimmer und schlief neben mir ein, er ging erst, als der Mann später dazukam.

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