Gestern war ich zu busy zum Bloggen, darum gibts den Wochenendrückblick eben erst jetzt. Das Wichtigste zuerst: Mir gehts endlich besser, Montag war der erste Tag ohne Schmerztabletten und ich habe sogar schon zum ersten Mal unbewusst auf der linken Seite gekaut. Aber von vorn:
Samstag musste der Mann früh weg, also frühstückten wir getrennt, was heißt, dass ich mein morgendliches Spiegelei selbst briet und erfolgreich in der Pfanne wendete. (Wir machen das immer, weil die Eiqualität manchmal etwas zweifelhaft ist.) Nach dem Essen lungerte ich ein bisschen antriebslos herum und guckte Superstore, aber dann raffte ich mich auf und putzte das Bad. Podcast hörend ist das gar nicht so schlimm. Überhaupt mache ich inzwischen fast alle Hausarbeiten mit Kopfhörern, der Mann hat mir nämlich ein Paar alte Bluetoothkopfhörer vermacht, die zwar schon ein bisschen abgeranzt sind, aber genau aus diesem Grund genau richtig zum Putzen.
Als das Bad sauber war, ging ich direkt duschen und dann kam auch schon der Mann nach Hause, denn ich hatte am späten Nachmittag meinen Kontrolltermin in der Zahnklinik. Die ist im Norden und dort ballten sich gerade auch dicke dunkle Gewitterwolken zusammen. Also stopfte ich die Regensachen in meinen Rucksack, wir kamen dann aber ganz knapp vor dem richtigen Wolkenbruch an. Dann wurden endlich die ollen Fäden gezogen, alles heilt gut, weh tun ist ganz normal, und schon waren wir wieder draußen. In vier Wochen ist dann die andere Seite dran, es gruselt mich jetzt schon. Auf dem Rückweg holten wir Abendessen (Fuyung Hai und Bihun) und kamen trotz Regensachen etwas durchnässt wieder zu Hause an.
Sonntag regnete es schon seit morgens immer wieder und wir machten gar nichts, außer online neue Regenanzüge zu bestellen. Und ich schnitt noch ein paar Masken zu. In einer Regenpause fuhren wir zum Markt, kauften Gemüse und Huhn für den Mann. Mir sind die Fleischstände mit den aufgereihten toten blassen Hühnern sehr unangenehm, den Geruch mag ich überhaupt nicht, wobei die Maske schon ein bisschen hilft. Zum Abendbrot kochten wir Gemüsesuppe und frittierte Kartoffelspalten, das war sehr lecker. Hinterher fuhren wir noch eine Freundin besuchen, die sich neulich ein Bein gebrochen hat, um sie ein bisschen aufzumuntern.
Montag war dann endgültig Business as usual, ich fühlte mich fast wieder normal und schaffte es tatsächlich ohne Schmerztablette, auch wenn die Stelle abends noch etwas schmerzt. Ich hatte einen Korrekturauftrag, der meine gesamte Aufmerksamkeit forderte, und als ich damit fertig war, übernahm Manfred und wollte bespaßt werden. Abendessen waren Reste vom Sonntag, dann fuhr der Mann zu einem Freund und ich ging zeitig schlafen.