5. Februar 2021 – #wmdedgt 02/21

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Ich hatte es mir ja vorgenommen, zumindest jeden Monat bei WMDEDGT mitzumachen, da bloggen Leute über ihren Tag und verlinken sich dann bei Frau Brüllen, die hats erfunden.

Bin früh aufgewacht, weil sich die Katzen lautstark kabbelten, reichte Frühstück, ging aufs Klo und als ich wiederkam, hatte Manfred schon aufgegessen und wollte mit ins Schlafzimmer. Dessen Tür hat noch keine Katzenklappe und ist wegen Klimaanlage nachts immer zu, da sind die Katzen halt auf uns angewiesen. Manchmal lasse ich dreimal nachts Nina raus, weil der Mann sie zwischendurch immer wieder reinholt. Egal. Manfred ist momentan ein großer Schmusekater und rollte sich gleich neben mir ein, das war schön und so dösten wir noch ein halbes Stündchen. Dann war es Zeit für mich, aufzustehen und mein Antibiotikum zu nehmen, die letzten beiden Weisheitszähne sind jetzt nämlich auch raus, einer diesen Montag, einer den Montag davor und nach jedem Mal muss ich fünf Tage lang Antibiotikum nehmen, das mir die nette Nebenwirkung einer schwarzen Zunge beschert hat (keine große Sache, geht durch Putzen mit Natron wieder weg). Netterweise setzten genau als ich aufstehen wollte die heftigsten Uteruskrämpfe aller Zeiten ein und ich schlurfte gekrümmt raus, holte mir einen Keks aus dem Kühlschrank als Grundlage, nahm Antibiotikum und Schmerzmittel und kauerte dann auf der Bank, bis ich mich nach einer halben Stunde endlich wieder bewegen und den Abwasch machen konnte. Argh. Echt ey, wenn ich dieses Organ nicht mehr brauche, gebe ich es mit Freuden ab.

Dann den Mann geweckt, Frühstück gemacht, Frühstück gegessen, mich gefreut, dass ich endlich wieder fast normal essen kann. Fast, weil ich weiterhin nur links kaue, aber ich KAUE, es ist sehr toll. Kauen tun übrigens auch die etwa zwanzig Grashüpfer, die erst die Brutblätter vernichtet haben und jetzt die Mango entblättern, ihr Knurpsen ist deutlich zu hören. Wer Tipps hat, wie eins die loswerden kann, gerne her damit.

Der Mann fuhr zum Bengkel, ich den Rechner hoch, workworkwork, immer mit Manfred in der Nähe. Zwischendurch fand ich Nina in der Küche, wo sie auf irgendwas lauerte, das ich nicht sehen konnte. Gecko wahrscheinlich. Nun, vielleicht eine halbe Stunde später saß sie sich genüsslich putzend da, neben ihr Blutflecken und in der Küche irgendwelche ekligen Dinge, die ich ohne genau hinzugucken aufsammeln musste. Da war sie wohl mal erfolgreich gewesen. Armer Gecko.

Abends kam der Mann heim – Sensation – AUF SEINEM MOTORRAD. Es ist nach sicher drei Monaten oder so endlich fertig, aber auch noch nicht ganz, irgendwelche Dinge müssen noch eingestellt werden. Er fuhr dann nochmal Essen holen, wir haben ein neues Warung mit richtig guten Mie goreng gefunden, die gabs zum Abendbrot. Dann war nochmal eine Stunde Computerzeit nötig, der Mann fuhr sein Motorrad aus. Und dann war endlich Feierabend, noch ein bisschen rumsitzen und erzählen und schon lag ich wieder im Bett, einen schnurrenden Manfred neben mir, und spielte noch eine Runde Rusty Lake, bis ich einschlief.

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